UBI – Anträge bzw. Vorschläge anlässlich der 1.Sitzung des Wirtschaftsentwicklungsausschusses am 9. 02. 2006

 

  1. Radwegekonzept und Radfahrverbesserungen:

a)      in Buchloe:
Verlängerung Robert Boschstr. zur Justus von Liebigstr., dadurch Ost – Westachse vom und ins Zentrum bzw. Buchloe – Ost;
Überprüfung, ob in Mindelheimerstr. und Bahnhofstr. sogenannte Sicherheitsstreifen für Radfahrer möglich wären;

 

b)      um Buchloe:
Schaffung einer Radfahrverbindung von Buchloe nach Landsberg.südl.der BAB 96 Ersatzstr. bis Unterführung
 – Feldweg bis Singold –neuer Steg über die Singold – ca. 300m neuer Feldweg bis Einmündung in bestehenden Radweg nach Landsberg;

 

c)      Beschilderungen:
Beispiel Einmündung Mindelheimerstr. in Bahnhofstr.: Wo geht es nach Hausen , Waal, Landsberg usw. mit km- Angaben.

 

d)      Hinführung zu überörtlichen Radfahrverbindungen:
Zur berühmten Via Claudia, die nur ca. 6km östl. an Buchloe vorbeiführt
Zum Radweg „7 Schwaben“ von Türkheim nach Donauwörth

 

  1. Fußwegekonzept und Fußgängerverbesserungen:

a)      in Buchloe:
Situation am und um den Fenebergmarkt in der Bahnhofstr.- klar markierter Fußgängerführung auf dem Parkplatz und weiterer Fußgängerüberweg dort in der Bahnhofstrasse.
Weitere nützliche Hexenwege in Baugebieten , z.B. Baugebiet. W VIII zur neuen Schule usw.; zukünftige Vorausplanung von Fußwegverbindungen standardmäßig bei Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes. (Behindertengerecht!)
Fußwegenetzerweiterung für die Naherholung der Bürger: Fortführung des neuen Fußweges nördlich am LSW, beginnend an Talstr. nach Osten bis zur Unterführung nach Hausen unter derBAB 96 zur Vernetzung mit den dortigen Fußwegen - neuer Gennachsteg – südlich am Eisstadion vorbei – ein paar Stufen hinunter zur Schießstattstr. -einige Stufen sofort hinauf und südlich am Kastaniengarten vorbei einmündend in den noch bestehenden Fußweg.

 

b)      um Buchloe: 
Anlegung eines Kneipp – Aktiv – Weges beginnend bei Kneippanlage vor der
VfL – Halle zum Hausener Fußweg (evtl. EU – Förder.)

 

c)      Hinweise und Zuführung zum berühmten Jakobs – Wallfahrtsweg von
Franken, Augsburg kommend über Bad Wörishofen nach Kempten, Lindau usw. bis nach Santiago de Compostela.



 

Im Laufe des Jahres 2007 wurden von den UBI – Stadträten auch etliche mündliche Anträge in den Sitzungen gestellt. Einige seien hier angeführt:

 

- Es wurde beantragt, am südlichen Ortsende von Lindenberg den Radweg westlich der Staatsstrasse 2035 um ca. 250m zu verlängern, um den Radfahrer sicher
auf die Straße nach Weinhausen führen zu können. Schließlich ist am Bahnhof ein Schild, das diese Verbindung nach Kaufbeuren empfiehlt!

- In Höhe Feneberg sollte auf der Bahnhofstrasse unbedingt ein Zebrastreifen installiert werden, um für die dort aus dem Süden kommenden Fußgänger (Durchgang
beim Stadthotel) eine sichere Querungshilfe zu schaffen und den Verkehr zu verlangsamen.

- Gleichzeitig sollte von Seiten der Stadt die Firma Feneberg aufgefordert werden, den Parkplatz geh- und fahrsicher herzustellen( tiefe Absenkungen) und gleichzeitig
eine klare Trennung von Gehweg und Fahrbahn auszuweisen => sichere Zuführung des zu Fuß gehenden Kunden vom und zum Lebensmittelmarkt.

- An der Ecke Angerstrasse / Bahnhofstrasse befindet sich für die von Süden kommenden Fahrzeuge unter der Fahrbahn eine Induktionsschleife zur entsprechenden Regelung der Ampelschaltung. Was vor 25 und mehr Jahren mal sinnvoll war, weil kaum ein Fahrzeug kam, ist heute längst überholt; Die Folge: Unnötigerweise müssen viele Fahrzeuge bei laufendem Motor nahezu zwei volle Ampelphasen warten, bis sie fahren dürfen. Das Konzept der Ampelschaltung sollte neu überdacht werden.

- In der Mindelheimerstraße(=Kreistrasse) sollte auf der Westseite zwischen Ladehof und König- Rudolf – Str. in Höhe der Randsteinabsenkung auf der Rasenfläche ein Spiegel angebracht werden, der für querende Fußgänger, die zum Ladehof bzw. Bahnhof wollen, eine Sicht stadteinwärts in die Mindelheimerstr. gewährt. Viel effektiver wäre dort natürlich ein Zebrastreifen; dieser wurde jedoch erst kürzlich vom Landrat bzw. Landkreis auf ziemlich schroffe und herablassende Art und Weise abgelehnt.