Die Buchloer Zeitung schrieb, es habe keinen so rechten Wahlkampf um die
Stadtratssitze unter den verschiedenen Parteien / Gruppierungen gegeben,
ja sie habe ihn ein wenig vermißt ! ???
die Unterschiede zwischen uns und anderen Parteien/Gruppierungen darzustellen und so
interessierte Bürgerinnen und Bürger auf manches hinzuweisen.
Programm wiedergegeben, die sowieso in unserer Wahlbroschüre an alle Haushalte
nachzulesen sind.
- o Wunder- , herrliche Ruhe. Das ist aus unserer Sicht ein wenig schade.
Wodurch unterscheiden
wir uns von den anderen Parteien?
Wir nutzen keine
Partei-Infrastrukturen, sind von Partei-Meinungen unabhängig und lehnen
Einflüsse
von Außen, wie Spendengelder von Sponsoren ab.
Dadurch können wir
Planungen und Probleme kritisch und unvoreingenommen angehen.
Gelebte Demokratie und
Transparenz von Stadtratspolitik sind uns sehr wichtig.
Wir halten nichts davon,
den Bürgern Entscheidungsprozesse durch nichtöffentliche Beratungen
vorzuenthalten.
Dinge, die die
Öffentlichkeit interessieren können hinter verschlossenen Türen auszukarten und
dann der
Öffentlichkeit zu präsentieren sollte es unserer Meinung nach nicht
geben. Damit kann man kein
Wir-Gefühl
erzeugen oder stärken.
Buchloe soll ja demnächst
ein Gymnasium bekommen. Da wäre es doch eine gute Gelegenheit, wenn die
Namensgebung für diese Einrichtung unter Einbeziehung der Bürger angegangen
würde!
Die Erhaltung und
Verbesserung der Lebensqualität stehen bei uns absolut im Vordergrund –
und
zwar ohne wenn und aber!
Dazu gehören soziale
Themen, Umweltschutz, Lärmschutz, gute Verkehrsbedingungen auch für Radfahrer,
Fußgänger und Körperbehinderte genauso, wie die Möglichkeit für junge Familien,
Kinder und Beruf unter
einen Hut zu bringen oder die Rücksichtnahme auf die
Bedürfnisse älterer Menschen.
Natürlich ist uns auch die
Förderung der Wirtschaft wichtig.
Allerdings hinterfragen
wir diese Förderung durchaus auch kritisch und nehmen, wenn es sein muss,
massiv
Stellung gegen ein Projekt. Der 1997 bei Honsolgen geplante gigantische
Ferienpark hätte die gewachsenen
Strukturen und die Landschaft zerstört. Hier haben
wir ohne zu zögern und erfolgreich zur Verhinderung beigetragen.
Wir waren und sind aktiv
bemüht, den Buchloern immer wieder durch unsere inzwischen sieben Umweltwochen,
Informationen und kulturelle Veranstaltungen zu bieten.
Nachdem die anfänglichen
Widerstände gegen unsere Umwelt-Technischen Ausstellungen (in
Zusammenarbeit
mit heimischen Firmen) überwunden waren, waren sie eine gut
angenommene Einrichtung.
Diese Erfolgsgeschichte
wird nun seit Jahren mit Erfolg vom Buchloer Handwerkerteam
weitergeführt.
Im Rahmen dieser
Umweltwochen und Umwelttechnischen Ausstellungen forderten wir auch eine
Energieberatung
im Buchloer Rathaus – heute ist sie Wirklichkeit!
Wir haben den Stadtrat dazu gebracht, sich über den geplanten
Flughafen Lagerlechfeld und seine
Auswirkungen für Buchloe Gedanken
zu machen und dazu offiziell Stellung zu nehmen.
Dies wiederholt sich nun
bei dem geplanten Kraftwerk in Ettringen.
Auch hier hat die UBI
die Initiative übernommen. Stadtrat Grieb hat am 15.1. im Stadtrat angeregt,
sich mit der Thematik zu befassen. – ohne große Resonanz.
Wir haben daraufhin für
den gestrigen Abend eine Infoveranstaltung für die Bürger in Buchloe
organisiert
und erreicht, dass nun alle Fraktionen sich informieren konnten um,
falls notwendig, gemeinsam zu handeln
– was ja auch geschehen ist.
Unser Antrag, keine neuen Spielhallen
in Buchloe zuzulassen, führte letztendlich zu einem Stadtratsbeschluss,
keine
neuen Spielhallen zulassen zu wollen.
Die Einführung der offenen
Jugendarbeit in Buchloe durch die Festanstellung eines Jugendpflegers
und den
Bau eines Jugendzentrums (nicht das Aufstellen von Containern)
wurde maßgeblich von uns vorangetrieben.
Jetzt fordern wir den
personellen Ausbau dieser Arbeit und wollen der Jugend ein Hineinwachsen in
Politik und
Mitbestimmung ermöglichen.
Die Buchloer Kläranlage
würde ihr Faulgas vielleicht immer noch abfackeln, hätte die UBI
nicht darauf
bestanden, die zunächst von einem Ingenieurbüro lapidar
festgestellte Unwirtschaftlichkeit einer
Kraft-Wärmekopplung doch mit
Zahlen zu belegen.
Das Armenhaus wäre
ohne unsere Intervention wohl abgerissen worden.
Es geht hier nicht darum,
alle Erfolge der UBI aufzuzählen, sondern vielmehr zu zeigen, dass wir, die UBI
die Augen offen hält und keine Scheu vor Öffentlichkeit hat. Dies zeigt sich
nicht zuletzt auch darin, dass
wir als einzige Gruppierung unser Programm
öffentlich diskutiert, beschlossen und bereits im Oktober auch
im Internet
veröffentlicht haben.