Die Buchloer Zeitung schrieb, es habe keinen so rechten Wahlkampf um die
Stadtratssitze unter den verschiedenen Parteien / Gruppierungen gegeben,
ja sie habe ihn ein wenig
vermißt ! ???

Ein wenig hat das vielleicht auch damit zu tun, daß unsere Buchloer Zeitung sehr
neutral sein will ?

In unserer Veranstaltung am 21. 02. im Gasthaus Eichel, haben wir schon versucht,
die Unterschiede zwischen uns und anderen Parteien/Gruppierungen darzustellen und so
interessierte Bürgerinnen und Bürger auf manches hinzuweisen.

Leider stand genau darüber nichts in der Zeitung, vielmehr wurden Punkte aus unserem
Programm wiedergegeben, die sowieso in unserer Wahlbroschüre an alle Haushalte
nachzulesen sind.

Leserbriefe von Kandidaten oder Stadträten werden auch nicht abgedruckt, so herrscht also
- o Wunder- , herrliche Ruhe.  Das ist aus unserer Sicht ein wenig schade.

Wodurch unterscheiden wir uns von den anderen Parteien?

 

Wir nutzen keine Partei-Infrastrukturen, sind von Partei-Meinungen unabhängig und lehnen Einflüsse
von Außen, wie Spendengelder von Sponsoren ab.

Dadurch können wir Planungen und Probleme kritisch und unvoreingenommen angehen.

Gelebte Demokratie und Transparenz von Stadtratspolitik sind uns sehr wichtig.

 

Wir halten nichts davon, den Bürgern Entscheidungsprozesse durch nichtöffentliche Beratungen vorzuenthalten.

 

Dinge, die die Öffentlichkeit interessieren können hinter verschlossenen Türen auszukarten und dann der
Öffentlichkeit zu präsentieren sollte es unserer Meinung nach nicht geben. Damit kann man kein Wir-Gefühl
erzeugen oder stärken.

Buchloe soll ja demnächst ein Gymnasium bekommen. Da wäre es doch eine gute Gelegenheit, wenn die
Namensgebung für diese Einrichtung unter Einbeziehung der Bürger angegangen würde!

 

Die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität stehen bei uns absolut im Vordergrund –
und zwar ohne wenn und aber!

 

Dazu gehören soziale Themen, Umweltschutz, Lärmschutz, gute Verkehrsbedingungen auch für Radfahrer,
Fußgänger und Körperbehinderte genauso, wie die Möglichkeit für junge Familien, Kinder und Beruf unter
einen Hut zu bringen oder die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse älterer Menschen.

 

Natürlich ist uns auch die Förderung der Wirtschaft wichtig.

 

Allerdings hinterfragen wir diese Förderung durchaus auch kritisch und nehmen, wenn es sein muss, massiv
Stellung gegen ein Projekt. Der 1997 bei Honsolgen geplante gigantische Ferienpark hätte die gewachsenen
Strukturen und die Landschaft zerstört. Hier haben wir ohne zu zögern und erfolgreich zur Verhinderung beigetragen.

 

Wir waren und sind aktiv bemüht, den Buchloern immer wieder durch unsere inzwischen sieben Umweltwochen,
Informationen und kulturelle Veranstaltungen zu bieten.

 

Nachdem die anfänglichen Widerstände gegen unsere Umwelt-Technischen Ausstellungen (in Zusammenarbeit
mit heimischen Firmen) überwunden waren, waren sie eine gut angenommene Einrichtung.

Diese Erfolgsgeschichte wird nun seit Jahren mit Erfolg vom Buchloer Handwerkerteam weitergeführt.

 

Im Rahmen dieser Umweltwochen und Umwelttechnischen Ausstellungen forderten wir auch eine
Energieberatung im Buchloer Rathaus
– heute ist sie Wirklichkeit!

 

Wir haben den Stadtrat dazu gebracht, sich über den geplanten Flughafen Lagerlechfeld und seine
Auswirkungen für Buchloe Gedanken zu machen und dazu offiziell Stellung zu nehmen.

 

Dies wiederholt sich nun bei dem geplanten Kraftwerk in Ettringen.

Auch hier hat die UBI die Initiative übernommen. Stadtrat Grieb hat am 15.1. im Stadtrat angeregt,
sich mit der Thematik zu befassen. – ohne große Resonanz.

Wir haben daraufhin für den gestrigen Abend eine Infoveranstaltung für die Bürger in Buchloe organisiert
und erreicht, dass nun alle Fraktionen sich informieren konnten um, falls notwendig, gemeinsam zu handeln
 – was ja auch geschehen ist.

 

Unser Antrag, keine neuen Spielhallen in Buchloe zuzulassen, führte letztendlich zu einem Stadtratsbeschluss,
keine neuen Spielhallen zulassen zu wollen.

 

Die Einführung der offenen Jugendarbeit in Buchloe durch die Festanstellung eines Jugendpflegers und den
Bau eines Jugendzentrums (nicht das Aufstellen von Containern) wurde maßgeblich von uns vorangetrieben.

Jetzt fordern wir den personellen Ausbau dieser Arbeit und wollen der Jugend ein Hineinwachsen in Politik und
Mitbestimmung ermöglichen.

 

Die Buchloer Kläranlage würde ihr Faulgas vielleicht immer noch abfackeln, hätte die UBI nicht darauf
bestanden, die zunächst von einem Ingenieurbüro lapidar festgestellte Unwirtschaftlichkeit einer
Kraft-Wärmekopplung
doch mit Zahlen zu belegen.

 

Das Armenhaus wäre ohne unsere Intervention wohl abgerissen worden.

 

Es geht hier nicht darum, alle Erfolge der UBI aufzuzählen, sondern vielmehr zu zeigen, dass wir, die UBI
die Augen offen hält und keine Scheu vor Öffentlichkeit hat. Dies zeigt sich nicht zuletzt auch darin, dass
wir als einzige Gruppierung unser Programm öffentlich diskutiert, beschlossen und bereits im Oktober auch
im Internet veröffentlicht haben.

 

Es gäbe schon noch mehr zu sagen, wir wollen uns jedoch beschränken.