Am 06. Oktober 2007 haben wir unser Programm verabschiedet:


UBI – Programm für die Wahlperiode 2008 – 2014

  Auszüge aus unserem Wahlprospekt:

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- Konsequenter und sozialverträglicher Abbau der Haushaltsschulden von derzeit
 ca. 18 Mio. zur Verbesserung des Handlungsspielraumes der Kommune             

 - Wirksame Förderung klein – und mittelständischer Betriebe, keine unnötigen
 Hindernisse durch Bürokratie,(s.a. „Firmenfokus“ In der Buchloer Zeitung)  

 - Initiierung eines lokalen Ausbildungspaktes gegen Jugendarbeitslosigkeit     

 - Weiterentwicklung der regionalen Vermarktung                                       

 - Engagierter Einsatz für den Erhalt der landwirtschaftlichen Betriebe und
 Arbeitsplätze sowie der gewachsenen Kulturlandschaft (u. a. Begrenzung der
 Anzahl der solaren Freilandanlagen und Biogasanlagen, stattdessen
 Solaranlagen auf Dächern, Geothermie, Windräder (Stilllegungsprämien der EU
 aufgehoben! wegen nötiger Nahrungsmittelproduktion!)                                                                          

 - Weitere tatkräftige Unterstützung des Buchloer Krankenhauses
 und des Fördervereins                                                                                                 

- Weiterhin aktive Unterstützung der Buchloer Tafel als Hilfe für Bürger,
 die an der Armutsgrenze leben                                                                             

 - Unterstützung des Vorhabens, in Lindenberg und Honsolgen einen
 Lebensmittelmarkt zu eröffnen ( evtl. durch Gründung eines Vereins
 zur Förderung der Nahversorgung -siehe auch Umwelt )

 

 

 

II. Familie, Gesellschaft, Kultur, Vereine, Bildung

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  - Stellenausbau der pädagogischen Fachkräfte im Jugendzentrum                         

 
- Schaffung eines Jugendrates                                                                       

 
- Weiterentwicklung der Kinderbetreuung in Buchloe -  Kinderkrippe,
   Kindergarten, Hort                                                                                                  

  - Gezielte Bauplatzausweisung bzw. Schaffung von Wohnraum für junge Familien      
 
- Anbieten von günstigen Wohnungen für Alleinerziehende bzw. entsprechende Hilfen                                                                                                  

  - Weiteres offensives Engagement der Stadt für die Eine Welt – Arbeit: Städtepartnerschaft
  in einem  Entwicklungsland -Schaffung von mehr Gerechtigkeit, aktive Mitgliederwerbung
  für den  Eine Welt Verein und Ähnliches            

 - Nutzung vorhandener Räumlichkeiten oder Neubau für ein allseits gewünschtes Kino
 in Buchloe ( evtl. im Zusammenhang mit längst überfälligem Bahnhofsneubau )    

 - Erweiterung/ Anbau des Musikerprobenraumes in Lindenberg

 - Konsequente Fortführung bzw. Ausbau der Unterstützung für die Jugendarbeit aller
 Vereine und Verbände sowie auch des Jugendmusikwerkes und der Ferienfreizeit

 - Berufung einer/s städtischen Eine-Welt –Beauftragten

 - Schaffung eines Frühförderangebotes in Buchloe

 - Ausbau des integrativen Angebotes für Kinder

 - Bemühung  um interkulturelle Integration     

 - Jungbürgerversammlung

 - Planung und Einrichtung eines Seniorentreffs bzw. eines Mehrgenerationenhauses
 (Beachtung der Zentralität, evtl. Eignung des Kolpinghauses)

 

III. Politik und Demokratie:

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  Unsere Forderung lautete seit unserem Bestehen: Nur das Unumgängliche
(siehe bayerische Gemeindeordnung) gehört in der nichtöffentlichen Sitzung behandelt!
Seit einigen Jahren wird daher immerhin der Haushalt öffentlich vorbesprochen.

  Verschiedene andere, eigentlich öffentliche Tagesordnungspunkte wurden unter
Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt bzw. vorher nicht öffentlich bekannt gemacht!
Die am 11.Februar 2005(!) in großem Stil vorgestellte Standortentwicklungsstudie der
UNI – Augsburg wird statt von Arbeitsgruppen bestehend aus Buchloer Bürgern, nur
von den Stadträten aus Haupt – und Bauausschuss bearbeitet. Schon die erste Sitzung
geschah praktisch nichtöffentlich, da weder Presse noch Bürger rechtzeitig informiert
waren. Außerdem schlummert die Studie inzwischen vor sich hin.

  Schaut man dagegen nach Mindelheim könnte man neidisch werden: Dort war die Bürgerstiftung „ Mindelheim hilft sich selbst“ beim Stadtrat und Bürgermeister sehr gefragt und konnte Vorschläge und Ideen unterbreiten unter dem Motto “Mindelheim miteinander gestalten“.

  Ein deutliches Stück mehr Informiertheit aller Bürger und damit auch mehr mögliche aktive Demokratie könnte durch ein regelmäßig erscheinendes städtisches Mitteilungsblatt erreicht werden! Es soll und kann die Buchloer Zeitung nicht ersetzen, sondern deckt ganz andere langfristige Informationslücken der Bürger ab.

  Nach wie vor müssen wir feststellen: In Buchloe gibt es in punkto Offenheit und Bürgerbeteiligung noch viel zu tun! Mehr Bürgerengagement braucht mehr Offenheit und mehr Transparenz in der Politik!

  Ein wichtiger Wunsch soll demnächst immerhin erfüllt werden:
Ein Zimmer im Rathaus zur Besprechung der Fraktionen!

 

 

IV. Verkehr und Stadtentwicklung:

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 - Gestaltung eines städtebaulich schönen Bahnhofsneubaus / -vorplatzes und eines
 optimal passenden Park & Ride –  Platzes für Autos, Busse und Fahrräder (überdachte
 Fahrradständer und Platz sparendes Parkdeck)                                                                               

 - Schluss mit einem überzogenen, landschaftszerstörerischen und geldverschlingenden
 Straßenbau  ( z.B. angedachte 2.Westtangente bzw. weitere Ortsumfahrung
 Lindenbergs)                                                                                        

 - Deutliche Verbesserung der Nahverkehrsverbindungen ( Beispiel Buslinien vom
 P+R -Platz ins Unterallgäu  bzw. von und nach Landsberg; Verhandlung mit den
 Nachbar-Landkreisen)                                                                                           

 - Beantragung und Herstellung eines Fußgängerüberweges in Höhe Feneberg und
 eines Kreisverkehrs an der Einmündung Mindelheimer/ Bahnhofstraße als Lösung
 des Kreuzungsproblems ( Staatsstr.2035)                                               

 - Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer durch Anbringen von Orientierungsstreifen in
 mehreren verkehrsreichen Straßen Buchloes                                       

 - Stadtentwicklungsplanung:
 Wo soll Buchloe wie wachsen?
 Wo und wie kann das bestehende städtebauliche Bild verbessert werden?
 Welche begleitenden Infrastrukturmaßnahmen sind nötig und sinnvoll?                                       

 - Umsiedlung und Modernisierung der Buchloer Feuerwehr aus der Innenstadt direkt zur
 Autobahneinfahrt Buchloe Ost                                                        

 - Unterstützung der Bemühungen um ein zukünftiges Gymnasium                           

 - Vision: Bürgererholungspark im Buchloer Süden zwischen der Talstraße und der Gennach,
 gleich nördlich des Autobahnwalls                                           

 - Bei jeder Aufstellung eines zukünftigen Bebauungsplans: Vorherige Beratung und
 Beschlussfassung zu sinnvollen fußläufigen Verbindungen und Behindertengerechtem
 Ausbau der Straßen

- Lindenberg: Entschärfung der Ortsdurchfahrt durch Verkehrsinsel(n), Verlangsamung
der Ortsverbindungsstraße nach Weicht zur Erhöhung der Sicherheit von Fußgängern,
Joggern, Inlinern und Radfahrern,

 - Weiterer Ausbau bzw. entsprechende Beschilderung des Fuß – und Radwegenetzes
 für die Naherholung aller Bürger sowohl von Seiten des Landkreises als auch von Seiten
 der Stadt bzw. der VG Buchloe;
 Vision: Verlängerung des Fußweges entlang des Lärmschutzwalls an der BAB A96 vom
 ESV – Stadion nach Osten bis zur Unterführung an der Hausener Straße

 - Ablehnung und Verhinderung der beabsichtigten, völlig unnötigen Ortsumgehungen
 von Amberg und Wiedergeltingen (weitere Zerstörung unserer Heimat durch die
 damit laut Buchloer Stadtratsbeschluss verbundene zweite Westtangente!)

 - Erhalt bzw. nur Verlegung der Eisenbahnrampe am Ladehof
 (sie ist eine der wenigen in Schwaben)

 - Vision: Die Stadt – bzw. Gemeindevertreter von Buchloe , Bad Wörishofen, Türkheim,
 Ettringen, Markt Wald usw. entlang der Staudenbahn setzen sich zusammen, um das
 Projekt“ Mit dem Zug ins Erholungsgebiet der Stauden“ zu verwirklichen.

 

 

V. Umwelt

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- Weiteres aktives Handeln für die Agenda 21

 - Weitere Mitgliedschaft Buchloes im Klimabündnis der europäischen Städte und
 entsprechendes Handeln

 - Weitere Förderung erneuerbarer Energien in städtischen, kreiseigenen und
 privaten Gebäuden ( Sinnvoller Energiemix: Ökostrombezug, Möglichkeiten der
 Fernwärmenutzung aus der Geothermie bzw. Kraft-Wärme-Koppelung,
 Biomasse- oder Hackschnitzel-Heizkraftwerk , Photovoltaik bzw. Solarthermie
 auf dem Kreisaltenheim und Krankenhaus)

 - Förderung von Windkraftanlagen, als der besonders effektiven und
 umweltschonenden erneuerbaren Stromerzeugung

 - Lärmschutz der Bürger: Beantragung der Geschwindigkeitsbegrenzung
 auf der BAB A 96 und B 12 im Bereich Buchloe, insbesondere zur Nachtzeit
 zwischen 22.00 Uhr und 6.00Uhr. Außerdem Forderung nach Verwendung eines
 sogenannten Flüsterasphalts.

 - Hochwasserschutz: Klare Unterstützung des neuen Zweckverbandes zur
 Vermeidung von Hochwassergefahren entlang der Gennach von der Quelle
 bis zur Mündung

 - Aufklärung über Elektrosmog und Verminderung der Strahlenbelastung
 für die Bevölkerung

 - Maßnahmen zum Energiesparen in öffentlichen Gebäuden