Die UBI startete eine
Umfrage zur Lärmbelästigung nachts durch den Verkehr auf A96 und B12 !
Wir wollen wissen, ob
sich die Bürger in ihrer Nachtruhe gestört fühlen,
um je nach dem
Ergebnis der Stellungnahmen einen neuerlichen Antrag auf
Geschwindigkeitsbegrenzung
in den Nachtstunden auf A96 und B12 einzureichen.
Wenn Sie sich den
Fragebogen ausdrucken wollen, klicken Sie hier
![]()
Die Entscheidung über
eine zentrale Wasserenthärtung für Buchloe steht bevor!
Die Stadt
Buchloe lud alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am
Donnerstag,
01. März 2012 um 19.30 Uhr in die Aula der Mittelschule Buchloe, Münchner
Straße 22, 86807 Buchloe
zu einer
Informationsveranstaltung zum Thema „Zentrale Wasserenthärtungsanlage in
Buchloe“ ein.
Herr Dr.
Baldauf vom Technologiezentrum Wasser aus Karlsruhe stand als
Referent sowie für die anschließende Diskussion zur Verfügung.
Im Ergebnis nannte Herr
Dr. Baldauf die Nanofiltration / Umkehrosmose als günstigstes Verfahren für
Buchloe.
Die genaue Begründung
dafür blieb er leider schuldig.
So bleibt es nun dem
Stadtrat überlassen, wie es weiter geht. Die Kosten für das Buchloer
Trinkwasser werden auf jeden Fall allein schon
durch die notwendige
Umstrukturierung und Erneuerung der Wasserspeicher und Pumpen erhöht.
Wie die Investitionskosten
umgelegt werden, wird weiter im Stadtrat diskutiert werden. Es scheint jedoch
bereits eine 50/50 Regelung favorisiert zu werden.
Das würde bedeuten, dass
50% der Kosten über einen Investitionsbeitrag von den Hausbesitzern erhoben
werden.
Hierzu werden wohl
Grundstücks- und Geschossflächen in einem noch zu klärenden Verhältnis als
Berechnungsgrundlage genommen.
Die anderen 50% werden
dann über den Wasserverbrauchspreis berechnet.
Die Belastung von
Industrie und Gewerbe sowie Landwirten ist wohl ein „Knackpunkt“ für die Entscheidung,
wie berechnet wird.
Eine zentrale Enthärtung –
eine Komfortmaßnahme – wird Kostenmäßig den gleichen Kriterien unterworfen
sein.
Hier wird eine direkte Befragung der
Kostenträger (Hausbesitzer und Verbraucher) aufgrund der vorliegenden aktuellen
Berechnungen das Beste sein.
Die Einsparungen, die
durch eine solche Enthärtung tatsächlich beim Verbraucher erzielt werden
können, sind sehr vom jeweiligen Verhalten abhängig.
Man darf sich hier nicht
durch „Schönrechnungen“ täuschen lassen.
Auf der Energieseite steht
in jedem Fall ein höherer Verbrauch ins Haus. Hier müsste diese Energie auf
jeden Fall regenerativ erzeugt werden. (CO²- Bilanz)
Die Wasserausbeute beträgt
maximal 80% - 160.000 m³ gefördertes Trinkwasser wird über die Kanalisation
ungenutzt zur Kläranlage geführt.
Kläranlagen arbeiten umso
effizienter, je konzentrierter das Abwasser ist – hier wird es aber verdünnt!
Alles also nicht so einfach – diese
Erkenntnisse könnten den Bürgern vermittelt werden, um sie dann abstimmen zu lassen.
Das wäre dann
„Bürgerbeteiligung“
:::::::::::::::
Der Vorschlag von Stadtrat Rudolf
Grieb (UBI) wurde aufgegriffen -
Es wird tatsächlich am 17. Juni
2012 eine Abstimmung / Einen Bürgerentscheid (Ratsbegehren) geben!
Nähere Informationen
auf der Homepage der Stadt Buchloe siehe auch die Hinweise
zur Finanzierung
Allerdings ist die Entscheidung
aufgrund der gegebenen Informationen immer noch nicht ganz einfach
Man muss strikt trennen
zwischen den Kosten für die Erneuerung der Wasserspeicher, die in jedem Fall
auf uns zu kommen
Und den Kosten für eine
mögliche Enthärtungsanlage.
Wenn sich die
Wahlberechtigten (auch die Honsolgener und Hausener Bürger, die gar kein
Buchloer Wasser beziehen?!) für eine Enthärtung aussprechen,
ist noch nicht geklärt,
wie die Kosten dann verteilt werden. Das müsste eigentlich im Text für die
Bürgerentscheids- Frage genannt werden.
Sonst würden die Bürger
die Katze im Sack kaufen. Es ist immer noch ein wenig unausgegoren, so scheint
es.
Eine
Informationsveranstaltung zum Bürgerentscheid "Zentrale
Wasserenthärtung"
findet
am Donnerstag, 24.5.2012 um 19.30 Uhr in der Aula der Mittelschule Buchloe
statt.